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General-KV - Covid 19 (FAQs)

von Angelika Schmatz   ●   22.01.2021 13:23

Generalkollektivvertrag Corona-Test (FAQ)

Der General-KV tritt am 25.1. 2021 in Kraft und damit gleichzeitig mit der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung.

Der KV gilt bis 31.8. 2021.

 

ERGÄNZUNG:

Im Zusammenhang mit der bereits bekannten Verpflichtung zu regelmäßigen Antigen- oder mikrobiologischen Tests (mindestens alle 7 Tage), z.B. PCR-Tests, wie sie sich in der 3. COVID-19 Notmaßnahmenverordnung findet, weisen wir auf die von der Bundessparte Industrie eingenommene Position betreffend Kostenersatz hin:

Testabwicklung bei Testpflicht
Da in der Verordnung nicht verlangt wird, dass der Test behördlich vorgenommen werden muss, ist es möglich, diese Tests auch betrieblich durchzuführen und zu dokumentieren.

Wenn der Test außer Haus durchgeführt wird, ist auf Grund des Generalkollektivvertrages ArbeitnehmerInnen, welche in der Lagerlogistik beschäftigt sind und die dadurch den Mindestabstand regelmäßig nicht einhalten können und jenen ArbeitnehmerInnen mit unmittelbarem Kundenkontakt, die dafür erforderliche Zeit inklusive An- und Abreise unter Fortzahlung des Entgeltes frei zu geben.
Wenn diese Tests außer Haus erfolgen, sollen diese am Beginn oder zum Ende der Arbeitszeit stattfinden.

Sind keine kostenlose Tests durch die Behörden oder solche im Betrieb möglich, sind die Testkosten gegen Nachweis vom Unternehmen zu tragen, wenn der Arbeitgeber den Test angeordnet hat.

Testabwicklung ohne Testpflicht
Für alle anderen ArbeitnehmerInnen besteht keine Testpflicht. Diese sollen daher in der Freizeit erfolgen. Nur wenn dies nicht möglich ist, besteht aufgrund der Regelungen im Generalkollektivvertrag der Rechtsanspruch der ArbeitnehmerInnen auf bezahlte Dienstfreistellung einmal wöchentlich. In diesem Fall steht den Betroffenen kein Kostenersatz zu.

Die Bundesinnung schließt sich dieser Position an und ersucht um entsprechende Auskunftserteilung gegenüber den Mitgliedern.


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